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Zürich ZH – Neuer Trick: Als Google-Mitarbeiter getarnt über 20‘000 Franken ergaunert

Betrüger geben sich nicht nur als Polizisten sondern auch als Microsoft- der Google-Mitarbeitende aus, um an ihr Ziel zu gelangen.

Seit anfangs Mai 2018 meldeten sich mehrere Personen bei der Stadtpolizei Zürich, die Opfer von Telefonbetrügern geworden waren. In allen Fällen gaben sich die Anrufenden als Mitarbeitende der Firmen Microsoft oder Google aus. Ihr Vorgehen war immer dasselbe. Sie erklärten ihren Opfern, dass deren Computer verseucht, bzw. „gehackt“ worden seien und belegten dies mit angeblichen „Beweisen“.

Danach brachten sie die Opfer dazu, ihnen Zugriff auf den Computer zu gewähren (z.B. mittels Teamviewer), um den angeblichen Schaden zu beheben. Als Bezahlung wurden die Geschädigten jeweils aufgefordert, Wertkarten (z.B. Apple iTunes, Google Play Store) zu kaufen und ihre Kreditkartendaten bekannt zu geben. Auf diese Art und Weise „ergaunerten“ die unbekannten Betrügerinnen und Betrüger in den letzten Wochen über 20‘000 Franken.

Neben dem direkten finanziellen Schaden installiert die Täterschaft zusätzlich bösartige Software auf dem Computer, welche den Computer sperrt und/oder die Opfer ausspioniert, um dann beispielsweise mit Internet-Banking-Zugangscodes die Konten der Opfer leer zu räumen.

Die Stadtpolizei rät grundsätzlich:

Seien Sie misstrauisch:

bei Telefonanrufen von Ihnen unbekannten Personen

bei Personen, die sich unaufgefordert bei Ihnen melden

bei Personen, die unangemeldet Support für Ihren Computer anbieten

bei Personen, die Sie auffordern, ihnen Geld zu überweisen

Geben Sie unbekannten Personen keinen Zugriff auf Ihren Computer bzw. führen Sie keine Anweisungen von unbekannten Personen auf Ihrem Computer aus

Polizisten, Microsoft- und Google-Mitarbeitende werden sich nie bei Ihnen melden, um angebliche Computer-Probleme zu beheben

Geben Sie am Telefon nie Bankdaten oder Kartendaten bekannt

Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten per E-Mail

Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Sie misstrauisch werden

Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117

Weitere Angaben zu diesem Thema können auf den Webseiten des Bundesamtes für Polizei – fedpol (www.kobik.ch) sowie der Schweizerischen Kriminalprävention (www.skppsc.ch) entnommen werden.

Stapo ZH

  admin       14 Juni, 2018 09:22

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