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Zürich ZH – Kundgebung gegen COVID-Massnahmen verhindert

Aufgrund von Aufrufen zu einer Kundgebung gegen die COVID-Massnahmen des Bundesrates war die Stadtpolizei Zürich am Samstagnachmittag, 30. Mai 2020, auf dem Sechseläutenplatz präsent. Mit aktiven Ansprachen konnte eine eigentliche Kundgebung verhindert werden.

Ab ca. 13.30 Uhr war die Stadtpolizei Zürich mit verschiedenen Einsatzkräften auf dem Sechseläutenplatz präsent. Auf dem Platz versammelten sich in der Folge unterschiedliche Gruppierungen lose, ohne dass ein eigentlicher Veranstaltungscharakter ersichtlich war. Mit Dialogteams wurden die anwesenden Personen aktiv über die geltende Rechtslage aufgeklärt, was auch Wirkung zeigte.

Gegen 14.30 Uhr führten mehrere Dutzend Personen einen kurzen sogenannten „Flashmob“ durch. Dabei wurde ab Band der Schweizer Psalm abgespielt und die Bundesverfassung in die Höhe gestreckt. Daraufhin erfolgte eine Abmahnung durch die Polizei, was eine stetige leichte Abwanderung zur Folge hatte. Im Verlaufe des Einsatzes wurde zudem festgestellt, dass Zettel verteilt wurden, mit der mutmasslichen Aufforderung an einer elektronischen Unterschriftensammlung teilzunehmen. Auch diese Aktion wurde aktiv unterbunden. Gegen 16.00 Uhr wurde der Polizeieinsatz schliesslich beendet. Es mussten keine Personen gebüsst oder verzeigt werden.

Stapo ZH

  PS       30 Mai, 2020 17:19
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