logo img

Zürich: Kampf gegen Vandalismus – Jährlich hunderttausende Franken Schaden – Pilotanlagen zur Videoüberwachung von Schulhäusern

Die städtische Immobilien-Bewirtschaftung (IMMO) startet die Testphase zur Videoüberwachung von Schulhausfassaden. Die erste Anlage läuft seit vergangenem Montag am Schulhaus Milchbuck. In den nächsten Wochen folgen die Pilotbetriebe an den Schulhäusern Albisriederplatz und Rebhügel.

Zerstörungen und Verschmutzungen an Schulgebäuden verursachen in der Stadt Zürich Kosten von jährlich mehreren hundertausend Franken. Diesem Vandalismus will der Stadtrat entgegentreten, bei der Prävention aber gleichzeitig den Schutz der Privatsphäre wahren. 2009 wurde deshalb ein Reglement zum Einsatz von Videoüberwachung auf Schulgeländen verabschiedet. Es setzt der Videoüberwachung enge Grenzen.

Bei der IMMO hat unterdessen ein Zweierteam mit der Umsetzung der Videoüberwachung begonnen. Basierend auf dem Reglement des Stadtrats wurde ein Videoanlagenkonzept für die Testphase erstellt.

Die drei Schulanlagen, welche für diesen Testbetrieb ausgewählt wurden, repräsentieren unterschiedliche Architekturen und Umgebungseinflüsse. So können Informationen in der nötigen Breite gesammelt werden: Welche Probleme treten vor Ort auf? Welches System deckt die Bedürfnisse und Funktionalitäten am besten ab?

Der Testbetrieb hat zum Ziel, diejenige Technik zu ermitteln, welche anschließend per WTO-Ausschreibung eingekauft wird. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2011, die eigentliche Umsetzung auf zehn weiteren Schulanlagen dann in der zweiten Jahreshälfte 2011 erfolgen.

(Fotosymbol Videoüberwachung: 1a-Internet.ch)

  Redaktion Polizei-Schweiz       1 Dezember, 2010 20:49
CLOSE