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Winterthur ZH – Polizeipatrouillen rücken wegen verbotener Softair-Guns aus

Am Dienstagnachmittag, 12. März 2019, rückten Patrouillen der Stadtpolizei wegen Jugendlicher aus, die mit Schusswaffen hantierten. Es stellte sich heraus, dass es sich um täuschend echt aussehende Imitate handelte. Die Polizei weist darauf hin, dass der Einsatz solcher Waffen äusserst gefährlich und verboten ist.


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Kurz nach 15.00 Uhr meldete eine Frau der Stadtpolizei Winterthur, dass sie in an der Rychenbergstrasse Personen mit einem Sturmgewehr gesehen habe. Sofort rückten mehrere Einsatzkräfte aus und trafen vor Ort auf zwei Jugendliche, die mit sogenannten Softair-Guns, täuschend echt aussehenden Imitationswaffen, spielten. Glücklicherweise befolgten die Jugendlichen die Anweisungen der Polizisten sofort und legten die Waffen weg. Dadurch konnte eine mögliche Eskalation verhindert werden. Die Imitationswaffen wurden sichergestellt und die beteiligten Personen befragt. Die beiden Jugendlichen, im Alter von 14 und 15 Jahren, werden wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Stadtpolizei Winterthur weist darauf hin, dass solche Imitate auch für die Profis der Polizei auf den ersten Blick nicht von echten Waffen zu unterscheiden sind und dass es deswegen zu folgenschweren, unvorhersehbaren Reaktionen kommen kann. Zudem ist das Tragen solcher Imitationswaffen verboten.

Stapo Winterthur

  admin       13 März, 2019 09:43

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