logo img

Winterthur ZH – Drogen, schlechte Kooperation und mangelhafte Datenerhebung in Clubs

Am Dienstagabend, 13. Oktober 2020, führte die Stadtpolizei Winterthur in zwei Clubs in der Winterthurer Altstadt polizeiliche Kontrollen durch. Dabei wurden unter anderem kleinere Mengen Betäubungsmittel sichergestellt, ein Club musste wegen eines Verstosses gegen die COVID19-Massnahmen zur Anzeige gebracht werden.

Kurz vor 20.00 Uhr führte die Stadtpolizei Winterthur in zwei Clubs in der Winterthurer Altstadt Kontrollen durch. Dabei wurden insgesamt 22 Gäste kontrolliert. Bei je zwei erwachsenen Frauen und Männern wurde eine geringfügige Menge Marihuana sichergestellt. Zudem konnte bei einem 26-jährigen Schweizer eine kleinere Menge Kokain aufgefunden werden.

Ein 46-jähriger Burundier verfügte über eine Ausgrenzung für den Kanton Zürich. Er wurde festgenommen und zur Anzeige gebracht.

Ein 25-jähriger Schweizer kooperierte bei der Kontrolle nicht. Eine Atemalkoholmessung auf der Wache der Stadtpolizei Winterthur ergab einen Wert von über 2 Promille. Da er das Ordnungsbussenverfahren ablehnte, wird ein Rapport an das Stadtrichteramt Winterthur erstellt.

Durch die ebenfalls anwesende Verwaltungspolizei wurde vor Ort die Einhaltung der COVID19-Massnahmen überprüft. Bei einem Club konnte festgestellt werden, dass die Datenerhebung nur mangelhaft durchgeführt wurde. Es erfolgt eine Verzeigung.

Stapo Winterthur

  Redaktion Polizei-Schweiz       14 Oktober, 2020 10:37
CLOSE