Polizei Schweiz
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Terroristischer Hintergrund? 28-Jährige greift in Kaufhaus zwei Frauen an

Am Dienstagnachmittag kurz nach 14.00 Uhr ist es in einem grossen Kaufhaus in Lugano zu einer Messerstecherei gekommen.

Gemäss einer ersten Rekonstruktion des Tathergangs hat die in der Region Lugano wohnhafte Frau zwei Frauen angegriffen: Die erste habe sie mit blossen Händen am Hals gepackt, während sie die zweite mit einer Stichwaffe am Hals verletzt habe.

Eines der beiden Opfer habe schwere Verletzungen davon getragen, schwebe jedoch nicht in Lebensgefahr, schreibt die Tessiner Kantonspolizei weiter. Die Täterin sei von einem Paar gestoppt und anschliessend von der Polizei verhaftet worden.

Ein terroristischer Hintergrund der Tat könne nicht ausgeschlossen werden, schreibt die Tessiner Kantonspolizei abschliessend. Bei der Aufarbeitung des Falls arbeite sie deshalb eng mit dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) zusammen.

Die Polizei hat für 19.00 Uhr eine Medienkonferenz mit Regierungspräsident Norman Gobbi und Polizeikommandant Matteo Cocchi angekündigt.

ERGÄNZUNG

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) vermutet hinter der Messerattacke von Lugano einen terroristischen Hintergrund. Das sagte Direktorin Nicoletta della Valle am Dienstagabend an einer Medienkonferenz in Bellinzona.

„Diese Angriff überrascht mich nicht“, sagte della Valle vor den Medien. Solche Taten würden überall auf der Welt geschehen. Das Fedpol arbeite Hand in Hand mit der Tessiner Kantonspolizei, um den Fall zu untersuchen.

Parallel zur Medienkonferenz teilte das Fedpol auf Twitter mit, dass die Bundesanwaltschaft (BA) ein Strafverfahren eröffnet habe.

  Redaktion Polizei-Schweiz       24 November, 2020 17:18