Polizei Schweiz
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Schweiz: Asylstatistik – 812 Gesuche eingereicht

Im Februar 2021 wurden in der Schweiz 812 Asylgesuche eingereicht, 20 weniger als im Vormonat (−2,4 %). Gegenüber Februar 2020 nahm die Zahl der Asylgesuche um 24,2 % ab (−259 Gesuche).

Die wichtigsten Herkunftsländer der Personen, die im Februar ein Asylgesuch in der Schweiz eingereicht haben, sind Eritrea mit 141 Gesuchen (6 weniger als im Januar), Afghanistan (123 Gesuche; +4), Türkei (95 Gesuche; +7), Syrien (63 Gesuche; -2) und Algerien (58Gesuche; -23). Von den 812 im Februar gestellten Gesuchen waren 444 Primärgesuche (Februar 2020: 665 Primärgesuche). Die fünf wichtigsten Herkunftsländer bei den Primärgesuchen im Februar 2021 waren: Afghanistan (105, +2), Algerien (58, -23), die Türkei (39, +5), Marokko (34, -14), und Irak (24, +/-0).

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erledigte im Februar 2021 insgesamt 1260 Asylgesuche: Dabei wurden 247 Nichteintretensentscheide gefällt (davon 207 auf Grundlage des Dublin-Abkommens), 423 Personen erhielten Asyl und 297 wurden im Rahmen der erstinstanzlichen Erledigungen vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle nahm im Vergleich zum Vormonat um 309 auf 3270 ab. Auch die altrechtlichen Pendenzen konnten weiter abgebaut werden. Bundesrätin Keller-Sutter beauftragte im Sommer 2019 das SEM, Pendenzen im Bereich der altrechtlichen Asylgesuche beschleunigt zu bearbeiten. Dank verschiedener Massnahmen erreichten diese Ende Februar mit 252 Fällen nun einen neuen Tiefststand. Zum Vergleich: Während der Flüchtlingskrise gab es Ende Februar 2016 31 196 pendente Asylfälle.

Im Februar haben 202 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat rückgeführt. Die Schweiz hat bei 386 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 118 Personen konnten im selben Zeitraum in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 261 Personen ersucht und 46 Personen wurden der Schweiz überstellt.

Resettlement-Programm
Am 29. Mai 2019 verabschiedete der Bundesrat das Umsetzungskonzept Resettlement, das die Aufnahme von bis zu 1600 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen im Zeitraum 2020-‍2021 vorsieht. Im Februar 2021 sind in diesem Rahmen 84 Personen in die Schweiz eingereist.

Anmerkung:
Das SEM verzichtet ab diesem Jahr auf eine quartalsweise Kommentierung der Asylstatistik. Der Kommentar zur Asylstatistik wird ab diesem Jahr jeweils am Jahresende erstellt und veröffentlicht.

Der Bundesrat

  Redaktion Polizei-Schweiz       17 März, 2021 09:56