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Hochrhein SH – Drei Kollisionen mit Wiffen

Am Wochenende vom 25./26. Juli 2020 gab es am Hochrhein gleich drei Kollisionen mit Wiffen. Nach dem Gummibootunfall vom Samstag (Wiffe Nr. 61) kollidierten am Sonntag zwei Kajakfahrerinnen mit der Wiffe Nr. 53 bzw. der Wiffe Nr. 57. Eine Frau verletzte sich dabei und musste ins Spital gebracht werden.

Am Wochenende (25./26.07.2020) ereigneten sich auf dem Hochrhein mehrere Kollisionen mit Wiffen. Bereits am Samstag wurde aufgrund eines an der Wiffe Nr. 61 (Höhe Wellenstein / Bibermühle) hängengebliebenen Schlauchbootes ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Thurgau und der Schaffhauser Polizei ausgelöst (siehe Medienmitteilung von Sonntagmorgen, ebenfalls angehängt). Kurz vor 12.00 Uhr am Sonntagmittag wurde der Schaffhauser Polizei dann gemeldet, dass eine Kajakfahrerin mit der Wiffe Nr. 53 (oberhalb Rheinklingen) kollidiert sei.

Die 59-Jährige Kajakfahrerin klemmte dabei ihren Fuss zwischen der Wiffe und ihrem Kajak ein. Anwesende Personen konnten ihr aus der Situation helfen und sie an Land bringen. Die Frau musste aufgrund ihrer Verletzung ins Spital gebracht werden.

Eine weitere Meldung ging kurz nach 13.30 Uhr bei der Schaffhauser Polizei ein. Eine 65-Jährige Frau wollte mit ihrem Einerkajak die Rheinseite wechseln. Dies gelang ihr nicht, worauf sie mit der rechten Kajakseite gegen die Wiffe Nr. 57 (oberhalb Bibermühle Ramsen) prallte. Das Kajak kippte daraufhin nach links weg und füllte sich mit Wasser. Die Frau konnte das Kajak selbstständig verlassen und wurde in der Folge von einem zur selben Zeit vor Ort anwesenden Bootsführer geborgen.

An dieser Stelle wird auf die aktuelle Präventionskampagne www.ufmrhy.ch bzw. #zdoof aufmerksam gemacht. Damit werden die Rheinnutzer u.a. darauf sensibilisiert gegenüber allen Kursschiffen und Wiffen sowie Brückenpfeilern Abstand zu halten. Zudem sollen insbesondere die Nutzer von nichtmotorisierten Fortbewegungsmitteln in Ufernähe bleiben bzw. sich dort den Rhein runtertreiben lassen. Weiter weisen wir auch daraufhin, dass es zur Vermeidung eines Grossaufgebotes bei einem Gummiboot-Unfall wichtig ist, sich nach Verlassen des Rheins unverzüglich bei der Polizei zu melden und mindestens eine Telefonnummer am Boot anzubringen, damit die Rettungskräfte den Besitzer kontaktieren kann.

Wir wünschen allen Erholungssuchenden eine tolle Zeit auf dem Hochrhein. Wichtig ist, dass sie sich ihrer Eigenverantwortung bewusst und sich nicht #zdoof anstellen. Denn nur so lassen sich Unfälle und deren Folgen vermeiden.

Kapo SH

  PS       27 Juli, 2020 11:50
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