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Bizarre Forderung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel: "Wir müssen Migrantengewalt akzeptieren"

In unregelmäßigen Abständen gibt POLIZEI-SCHWEIZ.ch auch Meldungen zum Geschehen im Ausland (in der Rubrik "Blick ins Ausland") wieder, wenn es etwas Interessantes zu berichten gibt.

Dies ist bei dem die Europapolitik dominierenden Nachbarland Deutschland gegenwärtig der Fall. Weil Deutschland zweifellos die EU sowohl wirtschaftlich als auch politisch dominiert, kommen den aktuellen Äußerungen der deutschen Kanzlerin Merkel zum Thema Migrantengewalt besondere Bedeutung zu, denn auch die Einwanderungs- und Migrationspolitik der EU wird maßgeblich von Deutschland mitbestimmt.

Man kann nur hoffen, daß die Äußerung der deutschen Kanzlerin ein Mißverständnis ist und sie das, was sie gesagt hat, nicht gemeint hat (obwohl man davon ausgehen sollte, daß eine so hochgestellte Person eines so großen Landes jemanden hat, der die Ansprachen vorher überprüft).

Erstmals ging die deutsche Kanzlerin, welche in der Vergangenheit besonders in ihrer Funktion als Buchkritikerin dadurch aufgefallen war, daß sie Bücher abkanzelte und geißelte, deren Inhalt sie nicht mal kennen konnte (das Buch von Thilo Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" war noch nicht einmal erschienen und die Kanzlerin rügte es öffentlich massivst ), das Thema Migrantengewalt ganz zaghaft an.

Wer nun denkt, daß sie – ähnlich wie in Holland oder Dänemark – Migranten dazu aufruft, sich von der Gewalt zu distanzieren, oder einen Appell an die Migranten richtet, mit der Gewalt zu stoppen, sieht sich getäuscht. Im Gegenteil. Gemäß Merkel ist das Problem hausgemacht und liegt mehr bei den Einheimischen, die offenbar schuld daran sind, daß Migranten benachteiligt werden. Sie fordert daher noch mehr Integrationsprogramme und will hier offenbar weitere Millionen an Steuerzahlergeldern ausgeben.

Gleichzeitig äußert sie, die einheimische Bevölkerung müsse die Migrantengewalt (Jugendgewalt) akzeptieren. Es fragt sich: Aus welchem Grund eigentlich muß man laut Merkel Migrantengewalt akzeptieren?

Wörtlich äußerte sie: "Wir müssen akzeptieren, daß die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist."

Und weiter: "Deshalb ist das Thema Integration eng verbunden auch mit der Frage der Gewaltprävention in allen Bereichen unserer Gesellschaft."

Also mehr Geld für Integration. Jahr für Jahr gibt Deutschland mehr Geld für Integrationsprogramme aus und trotzdem gibt es Jahr für Jahr mehr Gewalt und Kriminalität.

Faktum ist, um einmal mit Blocher zu sprechen: "Integration muß man auch wollen."

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hingegen sieht es anders und macht aus, daß ausländische Kinder in Deutschland benachteiligt sein und weniger "Lebenschancen" hätten (sämtliche Studien widersprechen dem jedoch vehement, denn bestimmte Ausländergruppen integrieren sich hervorragend, andere nur zaghaft bis überhaupt nicht, also liegt es auch am Willen der Migranten und nicht in angeblichen Benachteiligungen).

Merkel weiter: Sie werde am Montag in Frankfurt zwei Jugendprojekte besuchen und mit den Länder-Innenministern besprechen, wie „wir effektiv die Sicherheit in allen öffentlichen Bereichen garantieren und gleichzeitig die Integration der bei uns lebenden Migrantinnen und Migranten voranbringen“. Kinder mit ausländischem Hintergrund sollten "die gleichen Lebenschancen und die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben wie Kinder aus Familien mit deutschem Hintergrund."

Merkels Videobotschaft im Original und Wortlaut:

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Publizist Henryk M. Broder

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  admin       19 Juni, 2011 21:47

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