Polizei Schweiz
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Bezirk Dietikon: Umfangreiches Deliktsgut sichergestellt – 2.000 Uhren und Schmuckstücke – zwei Männer aus Serbien-Montenegro verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat im September 2006 im Bezirk Dietikon rund 2'000 Uhren und Schmuckstücke im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Franken sichergestellt und zwei Personen verhaftet.

Am 27. September 2006 ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich eine Meldung wegen häuslicher Gewalt ein. Das Opfer, eine 45-jährige Frau aus Bosnien-Herzegowina, belastete im Zuge der ersten polizeilichen Befragungen ihren Freund, Kontakte zu Einbrechern zu pflegen und als Hehler zu fungieren.

In der Wohnung des 42-jährigen Mannes aus Serbien und Montenegro sowie in einem Bankschliessfach konnten schließlich auch in großen Mengen Laptops, Digitalkameras, Uhren und Schmuck sowie Bargeld sichergestellt werden. Der 42-Jährige wurde gleichentags verhaftet. Er lebt seit einigen Jahren in der Schweiz und bezieht Sozialhilfe.

Der Mann zeigte sich in den ersten polizeilichen Befragungen nicht geständig. Ein gleichaltriger Landsmann wurde ebenfalls in Haft genommen. Dieser hält sich illegal in der Schweiz auf und trug bei seiner Verhaftung Einbruchswerkzeug auf sich. Er legte in den Befragungen Teilgeständnisse ab.

Die sichergestellten Gegenstände – rund 2'000 Einzelteile – werden auf einen Gesamtwert von mehreren hunderttausend Franken geschätzt. Ein Teil des Deliktsgutes konnte bereits über 60 Einbruchdiebstählen in den Kantonen Aargau, Thurgau, St. Gallen und Zürich zugeordnet werden.

Die Deliktssumme in diesen Fällen allein, die in der Zeit zwischen Mai 2004 und Mai 2006 begangen wurden, beträgt mindestens 450'000 Franken.

Die Ermittlungen der Spezialisten der Kantonspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaften Limmattal / Albis und Zürich-Limmat befinden sich erst im Anfangsstadium und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Besonders zeitaufwändig wird es sein, die sichergestellten Stücke einzelnen Straftaten zuordnen und den wahren Besitzern zurückgeben zu können.

  Redaktion Polizei-Schweiz       27 November, 2006 09:02