Polizei Schweiz
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Bern: Vorsicht vor «Schockanrufen» oder «Falschen Polizisten»

In den vergangenen zwei Tagen sind aus der Region Bern vermehrt telefonische Betrugsversuche gemeldet worden.

Zwischen Mittwochmorgen, 22. Juni 2022, und Freitagmorgen, 24. Juni 2022, sind bei der Kantonspolizei Bern aus der Region Bern rund 25 Meldungen zu telefonischen Betrugsversuchen eingegangen. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um die Betrugsmasche sogenannter «Schockanrufe».

Angerufene Personen wurden über einen schweren Autounfall informiert, den eine nahe Angehörige, beispielsweise ihre Tochter, verursacht haben soll. In mehreren Fällen wurde die Geschichte untermauert, indem im Hintergrund eine weinende Frau zu hören war.

Mittels eindringlichen Geldforderungen zur Zahlung einer Kaution oder Schadenersatz wurden die angerufenen Personen durch die unbekannte Täterschaft massiv unter Druck gesetzt. Aber auch die Betrugsmasche «Falscher Polizist» kam zur Anwendung.

In den vergangenen zwei Wochen gelang es der unbekannten Täterschaft in vier Fällen Geschädigte zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen im Wert von insgesamt rund 160’000 Franken zu bewegen. In den vier Fällen wurden entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Die Kantonspolizei Bern warnt vor betrügerischen Telefonanrufen und gibt folgende Verhaltenstipps:

Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Geld von Ihnen fordern.
Lassen Sie sich auch durch beunruhigende und dramatische Schilderungen nicht verunsichern.
Geben Sie keine Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an unbekannte Personen.
Schweizer Behörden verlangen keine Kautionen oder Vorauszahlungen für Spitalaufenthalte oder Operationen.
Die echte Polizei verlangt nie, dass Sie Bargeld oder Wertsachen übergeben oder hinterlegen sollen.
Beenden sie das Telefon und melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei über die Notrufnummern 117 oder 112.

Die Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht auf.

Kantonale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte

  Redaktion Polizei-Schweiz       24 Juni, 2022 14:18