Polizei Schweiz
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Basel: Erster Omikon-Fall ist ein 19-jähriger Gymnasiast

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt gibt weitere Informationen zum gestern Abend bestätigten Omikron-Fall bekannt.

Es handelt sich dabei um einen der beiden vom Bundesamt für Gesundheit genannten Fälle (Siehe Meldung von gestern). Betroffen ist ein 19-jähriger Gymnasiast. Die Ansteckungsquelle ist unbekannt, es bestand keine Reisetätigkeit im Vorfeld. Entdeckt wurde der Fall mit dem regelmässigen Massentesten in Schulen. Der anschliessende Einzeltest wurde sequenziert und das Omikron-Virus bestätigt.

Bei einem Schüler des Gymnasiums Kirschgarten in Basel wurde eine Ansteckung mit der Omikronvariante nachgewiesen. Der (vollständig geimpfte) Gymnasiast hat leichte Symptome. Es bestand im Vorfeld keine Reisetätigkeit, in kein aktuell bezeichnetes Risikogebiet oder sonstige Reisetätigkeiten. Die Ansteckungsquelle ist unbekannt.

Entdeckt wurde das Omikron-Virus im Rahmen des regelmässigen Testens in Schulen, welches in Basel-Stadt zur Anwendung kommt: Der Pool, in dem die Probe des Schülers war, fiel positiv aus. Im direkten Depooling im Labor mit anschliessender Sequenzierung fiel der Einzelnachweis des Schülers positiv aus. Aktuell werden viele Proben sequenziert, so dass das Omikron-Virus im Universitätsspital Basel identifziert werden konnte.

Im ansteckungsrelevanten Zeitraum hatte der Schüler Kontakt mit seiner Klasse sowie mit dem Chor und dem Orchester, mit denen er in der letzten Woche eine Aufführung hatte. Das Contact Tracing Team hat gestern Abend die entsprechenden Massnahmen forciert und Schulleitung, Eltern und weitere private Kontaktpersonen des Schülers identifiziert. Rund 100 Personen müssen für zehn Tage in Quarantäne.

Zum jetzigen Zeitpunkt besteht für alle anderen Klassen und Personen, die keinen direkten Kontakt hatten, keine Notwendigkeit für zusätzliche Vorsichtsmassnahmen. Täglich fallen derzeit Klassenpools positiv aus, jedoch fanden sich bis anhin keine Hinweise auf das Omikron-Virus.

Es ist nun wichtig, in dieser Situation Ruhe zu bewahren. Das Gesundheitsdepartement wird informieren, wenn zusätzliche Massnahmen notwendig werden. Das Gesundheitsdepartement und das Erziehungsdepartement bitten weiterhin alle, Vorsicht walten zu lassen und die geltenden Schutzmassnahmen zu befolgen. Ebenso werden alle aufgefordert, sich bei Symptomen umgehend testen zu lassen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab gestern in einem Tweet an, dass ein weiterer Fall mit dem vorliegenden in Verbindung stehe. Die weiteren Abklärungen haben dies nicht bestätigt: Es gibt keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen, wie das Gesundheitsdepartement heute dem BAG mitgeteilt hat.

Kanton Basel-Stadt

  Redaktion Polizei-Schweiz       1 Dezember, 2021 11:10