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Axenstrasse UR – Teilöffnung für landwirtschaftliche Fahrzeuge

Ab Montag, 25. November 2019, können landwirtschaftliche Fahrzeuge die Gefahrenstelle Gumpischtal begleitet befahren. Dazu muss im Voraus bei der Kantonspolizei Uri eine kostenlose Bewilligung eingeholt werden.

Seit Samstag, 12. Oktober 2019, ist die Axenstrasse mit Einschränkungen wieder für den Verkehr geöffnet. Seither kann die wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Kanton Uri und dem Kanton Schwyz sicher und überwacht befahren werden.

Bisheriges Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat sich bewährt

Basierend auf einer Gefahrenanalyse wurde ein erstes mehrphasiges und kantonsübergreifendes Verkehrs- und Sicherheitskonzept für die Axenstrasse, insbesondere aber für den Gefahrenperimeter Gumpisch erstellt. Im Konzept ist für die Passierbarkeit des Gefahrenperimeters eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h festgelegt worden.

Daher hat das Bundesamt für Strassen ein Verbot für Fussgänger und landwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit unter 60 km/h erlassen.

Seit der ersten Aufhebung der Sperrung der Axenstrasse am 13. September 2019 konnten viele wertvolle Erfahrungen hinsichtlich der Gefahrensituation gemacht werden. Es zeigt sich, dass die Situation im Gumpischtal mehrheitlich ruhig ist. Starke Niederschläge oder starke Winde können jedoch das abgelagerte Geschiebe in Bewegung bringen oder Sturzprozesse auslösen.

Der Regierungsrat des Kantons Uri hat der Kantonspolizei Uri den Auftrag erteilt, ein Konzept zu erstellen, damit künftig auf der Axenstrasse auch der landwirtschaftliche Langsamverkehr in geeigneter Weise passieren kann.

Kapo UR

  PS       22 November, 2019 09:56

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